Archiv für den Monat: April 2013

Firestone Pale 31

Heute das Firestone Pale 31 von Firestone Walker Brewing Co. Das Pale 31 ist eine kraftvolle firestoneHopfenbombe. Ein wanhsinniger Anschlag auf die Geschmacksnerven. Man weiß gar nicht wo man anfangen soll. Der Geschmack ist immer voll ausgeprägt und zerrt an der Zunge so als ob er ihr den Krieg erklärt hätte. Das Malz sorgt für eine erschütternde Verspieltheit die sich perfekt in den Kampf des Hopfens einbindet. Von Antrunkt bis Abgang hält das Bier eine Klasse die bestialisch einzigartig wirkt.
Der Geruch des Biers ist unglaublich Fruchtig, man denkt an Sonne und üppige Gärten voller Südfrüchte.
Durch seine fantastische Ausgewogenheit ist das Pale 31 ein Bier das man nicht so schnell vergisst. Wundervoll und erschütternd zugleich das Menschen solche Biere zustande bekommen.

Gekauft wurde es beim Hit-Markt in Leipzig.

sm.

Marston`s Pedigree Very Special Old Pale

Das Marston`s Very Special Old Ale von der Marston’s Brewery klang nach Hoher Kunst der Hopfenwelt aber allmarstones kam anders. Das Very Special Old Ale ist eine Art Englisches Elfmeterschießen, gut gemeint aber leider vorbei. Die Fassreifung ist deutlich zu merken, leider kracht der Alkohol sehr plump aus dem Geschmack und wirkt auf das Aroma des Biers nahezu vernichtend. Man hat wirklich das Gefühl das der kurz durchkommende Hopfen sofort vom Alkohol begraben wird. Vielleicht ein Bier fürs Alter.
Es wird definitiv einen Zweiten Test geben allerdings lasse ich da erstmal Englischen Rasen drüberwachsen.
Das Very Special Old Ale wird den anderen Bieren der Marston’s Brewery leider nicht gerecht. Leider.

sm.

Hoegaarden

Das Hoegaarden. Irgendwo in meinem Bierdepot war noch eine Büchse vom letzten Amsterdam HoegaardenBesuch. Und am Sonntag erste Sonnen die mehr auf der Hüfte hatte als nur ein wenig Wärme.
Dann das Hoegaarden. Ein Belgisches Wit, vielleicht das Belgische Wit. Die frische des Biers fällt sofort auf, eine überwältigende Fruchtigkeit macht sich über die Zunge her und mündet in einen schönen weichen Abgang. Zitrone und Orange verbinden sich mit Hefe, ein eindrucksvoller Tanz nimmt seinen Lauf. Das Hoegaarden hält immer was es verspricht und trotz der Feinheiten bleibt es bodenständig und wunderbar voll aber leicht.
Pierre Celis der den Witbier Stil mit dem Hoegaarden geprägt und vor allem wiederbelebt hat, ist mit seinem Wit das er im März 1966 zum ersten Mal einbraute ein kleines Wunder gelungen.

sm.

Wells Bombardier

So, Genossen des Hopfens. Kommen wir zum Wells Bombardier. Ein Bier wie ein EnWells Bombardierglisches Vollmantelgeschoss. Es hat definitiv Körper, schmeckt stark nach dunklen Früchten und zwar durchweg. Erst am Ende des Abgangs kommt eine prägnante Nussigkeit durch, die sich wie ein zarter Film auf der Zunge niederlässt. Mit steigender Temperatur wird das Bombardier noch größer und tiefer. Ich denke, dass sich bei etwa 8 Grad (subjektiv) die volle Geschmackstiefe entwickelt. Dann lässt die Royal British Army ihre Pferde aus den Stellungen und setzt zum Angriff an und hoch zu Pferde hat man das Gefühl das es dem Bombardier trotz seines komplexen Geschmacks gelingt, mit einer gut durchdachten Leichtigkeit durchzulaufen, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

^sm

Meilenstein unserer Bierseelen

PALM Bier. Hier ein Bild das uns viel bedeutet. Leider ist das Palm in Leipzig nicht zu bekommen und doch istPalm es ein Meilenstein unserer Bierseelen. Mit Palm begann eine Reise in eine Welt die einfach war und sich schnell als Zauberwald voller Überraschungen in seiner ganzen Vielfalt vor uns zeigte. Bier wurde zu einer unüberschaubaren See auf dir wir uns trotzdem zu segeln trauten und immer noch trauen.
Mit Palm begann für uns Wölfe des Hopfens ein Licht mit seinem Signal. Ein Licht der Möglichkeiten. Ein Licht der Kunst. Ein Licht der Tausend Sprachen und ein Licht der wirklichen Tiefe.

Rumpelkammer Leipzig (Watzdorfer, Tegernseer, Störtebeker Kellerbier 1402)

Kleiner Ausflug in die Rumpelkammer Leipzig. Neben klassischen Bieren wie Hasseröder und RumpelkammerStaropramen, The spirit of Prague (beide vom Fass) und den Unvermeidlichen ( Franziskaner, Astra Bier) gibt es drei ganz spannende Flaschenbiere.
1. Das kleine Watzdorfer – ein ehrliches Bier zum Aufreißen aus Thüringen. Erdig, hopfig, süffig.
2. Das Helle vom Herzoglich Bayerisches Brauhaus Tegernsee. Eines der besseren Hellen, steht dem Augustiner-Bräu in nix nach!
3. Das prämierte Kellerbier 1402 von Störtebeker. Schön gekühlt ein Spitzenbier. In der Tradition der Zwickelbiere lässt die Stralsunder Brauerei hier wieder mal einen gucken: Eine blumige, fruchtige Frische macht es zum perfekten Sommerbier. Die Hefe ist zrückhaltend eingesetzt. Der dominante Hopfen verhindert jene Muffigkeit, die man sonst bei Kellerbieren oft findet. Man trinkt womöglich nie mehr als zwei davon, die aber mit Genuss!