Crew Republic Drunken Sailor. Der Segler

Crew Republic Drunken Sailor - kurz vorm Abfaden

Crew Republic Drunken Sailor kurz vorm Abfaden

Arrrrrrr! Me hearties, heute nehmen wir das Crew Republic Drunken Sailor in den Test und ins Schlepptau – ohne lange Vorrede, Segel gesetzt und volle Kanne voraus.

Der Geruch dieses Biers kommt saftig rüber, aber auf keinen Fall zu aufgesetzt. Das Drunken Sailor will nicht mit ausladenden Blumenbeeten rumprollen. Es hat sich, entgegen dem, auf raue See begeben um zu überzeugen. Der Mix der Zutaten ist gut durchdacht und alles wirkt ähnlich einer italienischen Viererkette in den 1990er – perfekt aufeinander eingestimmt. Ein Rad greift ins andere – wie zu Zeiten, als Kapitän Paolo Maldini die Abwehr der Squadra navale noch lautstark kommandierte und zusammenhielt.

Die Farbe des Drunken Sailor ist herrlich dunkel-orange und trüb. Es ist schwer zu entscheiden, was schöner ist: die Farbe des Biers oder eine Theken-Schönheit in East London, bei der ein Englischer Seefahrer zu Land gerade sein Glück versucht.

Arrrrrrrrrr!

Arrrrrrrrrr! Mal schön Störtebecker, den Pfeffersack, über die Planke geschickt.

Der Antrunk kommt prickelnd scharf daher und weiß zu entzücken. Er ist nicht wie ein einäugiger Pirat mit Holzbein nur auf Dampfhammer fixiert. Da tauchen vielmehr gleich zu Beginn leichte Hopfenwellen auf, die dann angenehm sanft in den Mittelteil rübersegeln und letztendlich ihre geschmacklichen Kanonen abfeuern.

Im Abgang wird das Drunken Sailor bitter wie die Tränen des englischen Seemanns, weil die Theken-Schönheit mit irgendeinem Weichei von Lord abgezogen ist. Es ist tatsächlich ein eigen-artiges IPA, das sich nicht an irgendwelchen anderen dahergestiefelten IPAs orientiert. Und das steht im gut. Es ist ein IPA, das auch manch einem Engländer ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte. Sollte Frau oder Mann auf jeden Fall mal probieren.

Das Crew Republic Drunken Sailor gibt’s bei den BierFreunden Leipzig und in der Getränkefeinkost Leipzig – ab und an auch bei Selgros, im Edeka, im Flower Power oder im Beyerhaus.

^sm

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