Archiv der Kategorie: Großbritannien

Waimea

Hallo Freunde!  Heute das Waimea von der BrewDog Brauerei aus der Serie IPA IS DEAD.
Waimea
Der Geruch ist neutral. Der Antrunk kommt relativ nüchtern daher, der Hopfen wirkt fade und es fehlt die fette Spritzigkeit die die Brew Dog Biere zu sexy Meisterwerken machen.
Im mittleren Teil kommt eine Malzkanone die alles ein wenig aufpoliert aber schon der Abgang sorgt mit seinem komischen Geschmack nach Holunder, dünner Zahnpasta und einer Alkoholfaust von gigantischer Schwere für einen KO-Schlag der so nicht zu erwarten war.

Leider ist das Waimea eine Enttäuschung.

SM.

El Dorado

Hallo Freunde! Hier das zweite IPA von der BrewDog Brauerei aus der Serie IPA is dead das den eldoradoNamen El Dorado trägt.

Der Geruch des El Dorado verspricht schon mal viel. Da ist wieder dieser typisch fruchtige Geruch von exotischen Früchten und knalliger Orange die die Nase wie ne hübsche Prinzessin umgarnen.
Der erste Schluck kommt mit einem Orangenhagel daher der alles positiv in Schutt und Asche legt. Zwischen die Orangenarmee drängt sich dann frische Aprikose und ein kleiner Schauer von Pfirsich.
Im Mittelteil entfaltet sich eine Ballerina von Würze die dann aber schnell in den trockenen und nochmals sehr fruchtig wirkenden Abgang hineintänzelt.
Die 6,7 Prozent Alkohol halten sich außerordentlich im Hintergrund.

Sehr gutes IPA.

sm.

Goldings

Hallo Freunde! Heute das Goldings IPA von der Brew Dog Brauerei.
goldings
Bei dem Goldings handelt es sich um eines von vier IPA’s aus der Brew Dog Reihe IPA is Dead. Der Hintergrund zu der Serie ist, das alle vier IPA’s mit jeweils einer Hopfensorte von vier Kontinenten gehopft wurden.

Jetzt zum Goldings: Es riecht nicht wie ich es mir vorgestellt habe, der Duft ist recht neutral und bleibt eine geheimnisvolle Gazelle, von der man halten kann was man will.
Der Antrunk kommt da schon besser daher, da ist richtig Druck auf dem Hopfen, eine fette Frucht donnert über die Zunge und sorgt für massig Freude. Im Mittelteil macht sich das Malz breit und klaut dem Hopfen ein wenig die Show.
Im Abgang kommt dann leider ein komischer Geschmack dazu, der alles was vorher geschmacklich entstanden war, ja man muss es so sagen, etwas kaputt macht. Ich kann auch gar nicht sagen, was das genau für ein Geschmack ist, ein wenig pfeffrig, dann schwere Butter, eine Prise Nelke und Zimt: irgendwie so was in der Art.

Das Goldings ist ne gute Drei aber mehr auch nicht.

sm.

Jennings Cocker Hoop

So! Schluss mit lustig! Heute das Cocker Hoop von der Jennings Brewery.
cockerhoopAuf der Flasche steht was von Cocky Golden Ale und ja es ist ein Golden Ale. Wenn man an dem Bier riecht denkt man sofort an eine Viererkette aus Hopfen, fasst schon bissig nah kommt einem der Duft und sticht in die Nase. Kooperation sieht anders aus!

Der Antrunk läuft dann rein wie er sollte und zwar ohne Kompromisse, der Hopfen macht sich auf der Zunge breit, sorgt für einen gigantischen Panzer aus beweglichem Hopfen der seine ganze Geschmackspalette auflaufen lässt. Und dann wenn man gar nicht damit rechnet kommt das Malz und zwar in funktionalen Wellen die ihre Angriffe perfekt koordinieren und dann im Abschluss zusammen netzen und sich einen scheiß drum Schären was andere davon halten.
Ach ja, der Mittelteil ist eine perfekte Brücke zwischen Hopfen und Malz, man fühlt die Energie der Englischen Sonne die wie ein Tier über dem Bier thront und uns keine Flucht ermöglicht.

COCKER HOOP ist ein Gewinner und zwar einer der ohne Einwechslungen überzeugt.

sm.

Jennings Cumberland Ale

Freunde! Heute das Cumberland Ale von der Jennings Brewery.
cumberlandBeim Cumberland Ale haben wir es mit einem Bier zutun das einen unglaublichen Spagat schafft. Es ist eine unfassbar gute Kreuzung aus einem English Golden Ale und einem gigantisch gehopftem Pils das sich für seinen IBU Wert nicht schämen muss.

Die Farbe des Cumberland Ale ist Goldgelb. Der Duft riecht leicht nach Zitrone, ein wenig Mango stößt auch in die Nase und ein überbordender Geruch nach Hopfen bildet den Abschluss.

Der Antrunk walzt dann sofort los, das Cumberland Ale kommt mit einer gewaltigen Ladung Bitterkeit daher und die Wucht des Antrunks ist so was von trocken. Der Mittelteil entwickelt eine bezaubernd kurze Malzsüße die dann dem baggerartig aufkommenden Hopfenabgang weichen muss und der Bagger gibt nochmals alles was seine Schaufel hergibt. Der Nachtrunk artet so gewaltig aus, dass man das Gefühl hat, der Geschmack des Biers bleibt noch für Minuten im Mund.

Das Cumberland Ale ist ein sehr gutes englisches Bier das man probieren sollte.

sm.

Jennings Bitter

So Leute! Wir starten mit dem Bitter von der Jennings Brewery. Das Bitter hat eine schöne braune JenningsFarbe und es duftet unglaublich stark nach Nuss und dunklen Beeren.

Der Antrunk präsentiert ein wunderbares Zusammenspiel von Hopfen und Malz. Schwer zu sagen was dominiert, der Schwerpunkt der beiden wird voll ausgereizt, die Übergänge sind fließend und lassen keinen Zweifel aufkommen, dass es sich bei dem Bitter um ein gut ausbalanciertes Bier mit einem FULL BODY handelt.

Im Abgang gewinnt das Malz fast die Oberhand aber nur für einen kurzen Moment dem dann ein grandioser Hopfenhorizont folgt, der das Bier mit nochmals vollem Geschmack in den Sonnenuntergang wallen lässt.

Interessant ist auch, dass das Bitter mit 3,8 Prozent Alkohol auskommt ohne etwas von seiner Intensität einzubüßen.

Ein starker Auftakt in unsere Jennings Brewery Reihe.

^sm

Crouch Vale Amarillo

So heute das Amarillo Golden Premium Ale der Brauerei Crouch Vale Brewery. Gekauft bei amarillo2unserer Tour im De Bierkoning in Amsterdam. Und das Amarillo hat gewaltig was auf dem Kerbholz. Das Bier duftet unfassbar brachial nach Hopfen. Der Antrunk ist klar und deutlich und lässt die trinkende Person von den grünen Wiesen der Britischen Inseln träumen. Die Bombe läuft dann weiter über die Zunge und hinterlässt einen wunderbar samtigen Hopfengeschmack der in einem wuchtigen und sehr Hopfenbetonten und trockenen finish ausklingt.

Ein wunderbares Bier das einen sehr eigenen und zum Teil rustikal wirkenden Charakter hat der aber nicht unangenehm wirkt, sondern eher wie ein freudiger Raufbold mit gutem Herz rüberkommt.

Prost und auf unsere Englischen Freunde von der Crouch Vale Brewery.

sm.

Fuller’s London Porter

Hallo Bierfreunde! Heute das Porter von der Brauerei Fuller’s Brewery in London. Ich war gespannt denn Porter geLondon-Porterhört nicht zu meiner Liga. Es kommt eher selten vor das ich mal eins Kippe. Und so hatte ich mehr Angst als Freude beim öffnen.
Und dann also das Fuller’s Porter. Die Farbe ist tief schwarz, es duftet schön nach gerösteten Haselnüssen und kräftigen dunklen Früchten, der Schaum hällt sich wie ein Brite am Tresen im Pub. Auf einen geschmeidigen Antrunkt folgt eine üppige Wanderung durch die Welt des Malzes aus dem dann im Abgang die dunklen Früchte hervorstechen. Und nach den Früchten kam noch mal etwas nussiges hinterher das alles gut abrundete.
as Fuller’s Porter ist ein guter Verträter seiner Art, es gibt bestimmt bessere aber ich würde sagen das ich mal ab und an ein Porter trinken werde.

Gekauft bei Galeria Kaufhof in Leipzig.

sm.

Galway Hooker

Menschen des Biers! Heute das Galway Hooker von der Galway Hooker Beer Brauerei.
Galway-HookerDie Flasche sieht sehr gut aus und sorgt für Laune. Der Inhalt auch.
Der Antrunk ist sehr trocken aber er bekommt im genau richtigen Moment die Kurve hin und biegt in Richtung einer satten Hopfigkeit ab die von einem sehr starken Zitronengeschmack eskortiert wird. Die Zitronenkanonen halten sich lang und werden dann von einem Malzteppich eingenommen der das Bier perfekt in den Abgang begleitet. Im Abgang bäumt sich nochmal der Hopfen auf und schafft sich so ein kleines Denkmal auf der Zunge.

Das Galway Hooker ist ein echter Hingucker, ein wirklich gutes Bier einer sehr sympatischen Brauerei.

Gekauft bei Getränke DGS in Burghausen-Rückmarsdorf. Leider ein wenig zu überteuert. Da geht noch was am Preis.

sm.