Archiv der Kategorie: Helles

Leipziger Industriebier (Gastbeitrag)

Schattenbier_IndustriebierDie LVZ-Doppelseite zum Thema Braustadt Leipzig hat einiges an Staub aufgewirbelt. Vor allem in der Leipziger Homebrewer-Szene. Die Kritik richtete sich gegen die Hofberichterstattung für Sternburger und das Vernachlässigen anderer zarter Brauerpflänzchen. Deshalb veröffentlichen wir hier gern einen Gastbeitrag eines befreundeten Hopheads. Clarknova ist Heimbrauer aus Leipzig, bloggt jedoch selten über Bier sondern hauptsächlich hier über Literatur, Kunst und Kultur.Seine Generalkritik an der LVZ-Soppelseite ist sehr lesenswert. Er spricht über Industriebier – und er tut das ehrlich und direkt. Wir teilen seine Meinung zum Geschmack dieser Biere und versichern an dieser Stelle: Eigentlich liebt clarknova Bier. Viel Spaß mit seinem Beitrag. Weiterlesen

Rumpelkammer Leipzig (Watzdorfer, Tegernseer, Störtebeker Kellerbier 1402)

Kleiner Ausflug in die Rumpelkammer Leipzig. Neben klassischen Bieren wie Hasseröder und RumpelkammerStaropramen, The spirit of Prague (beide vom Fass) und den Unvermeidlichen ( Franziskaner, Astra Bier) gibt es drei ganz spannende Flaschenbiere.
1. Das kleine Watzdorfer – ein ehrliches Bier zum Aufreißen aus Thüringen. Erdig, hopfig, süffig.
2. Das Helle vom Herzoglich Bayerisches Brauhaus Tegernsee. Eines der besseren Hellen, steht dem Augustiner-Bräu in nix nach!
3. Das prämierte Kellerbier 1402 von Störtebeker. Schön gekühlt ein Spitzenbier. In der Tradition der Zwickelbiere lässt die Stralsunder Brauerei hier wieder mal einen gucken: Eine blumige, fruchtige Frische macht es zum perfekten Sommerbier. Die Hefe ist zrückhaltend eingesetzt. Der dominante Hopfen verhindert jene Muffigkeit, die man sonst bei Kellerbieren oft findet. Man trinkt womöglich nie mehr als zwei davon, die aber mit Genuss!

Augustiner in der Substanz

Augustiner Bräu vom Fass gibts in Leipzig nicht oft, in der Substanz allerdings ist es das Hausbier. Ein helles VollbierAugustiner, scherzhaft auch auch „Grüner August“, „Grüner Mönch“ oder einfach „Gustl“ genannt. Überzeugt durch süffigen, klaren Geschmack und angenehme Süße! Die Augustiner Brauerei verzichtet übrigens konsequent auf Werbung – aber sie haben ja die Biertrinker! ^sg